Baugesellschaft Oberkirch

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BUND dankt dem Regionalfond der Sparkasse Offenburg Ortenau / Überwältigender Beitrag privater Spender

Rechtzeitig zu Beginn der Brutperiode konnte im Frühjahr ein Schwalbenturm in der Oberkircher Fuchsmatt errichtet werden, ein Produkt von Franz Panter/Oberachern. Nun erfolgte die offizielle Einweihung unter Beteiligung zahlreicher Unterstützer. Dabei übergab Christian Frühe symbolisch den Spendenbeitrag des Regionalfond der Sparkasse, ohne den das Projekt nicht zu verwirklichen gewesen wäre. Im Namen des BUND Renchtal dankte Meinrad Heinrich für die großzügige Spende und betonte die gute Zusammenarbeit, die im Jahr zuvor bereits die Anschaffung eines neuen Balkenmähers für den BUND ermöglicht hatte. Frühe betonte, dass der 2011 gegründete Regionalfond zum Ziel hat, die erwirtschaftete Wertschöpfung zu einem Teil wieder in die Region für kulturelle, soziale und ökologische Zwecke fließen zu lassen.

Heinrich gab einen kurzen Überblick über die Entwicklung des Projekts, das der Zustimmung von Thomas Maier/Städtische Baugesellschaft als Hausherr bedurfte. Zusammen mit dem Umweltschutzbeauftragten Georg Schäffner und einem Nabu-Mitarbeiter war der Standort festgelegt worden. Christian Gospos vom Rotary-Club Achern-Bühl mit eigenen Schwalbenturm-Erfahrungen hat wichtige Verbindungen hergestellt.

Für die weitere Finanzierung hatten Stadt und Stadtwerke dankenswerterweise eine Garantie gegeben. Mit einem überwältigenden Spendenaufkommen durch private Spender und den Lions Club Oberkirch-Schauenburg konnten die Kosten jedoch vollständig gedeckt werden. Ohne zusätzliche Sach- und personelle Leistungen stand der Turm allerdings noch nicht: Georg Knapps erstellte mit seinen Bauhofmitarbeitern das Fundament und setzte mit einem Kranausleger den Turmkopf auf den Stahlträger. Stadtwerkemitarbeiter befestigten ihn zusammen mit Franz Panter von der Hebebühne der Stadtwerke aus (die ARZ berichtete). Ausdrücklich dankte Heinrich deren Leiter Erik Füssgen für die wertvolle Unterstützung, die sich schon anderweitig bei der Einrichtung von Nisthilfen an Trafoturmstationen bewährt habe.

Bürgermeister Lipps dankte den Initiatoren und betonte, wie sehr dieses Projekt von der erfolgreichen Zusammenarbeit der verschiedenen Beteiligten geprägt ist. Er fand den Standort ideal, da am Renchdamm reger Publikumsverkehr herrsche, wo die Passanten sich künftig anhand einer Tafel über den Schwalbenturm informieren können. Damit ist ein spezielles Atenschutzprojekt verwirklicht worden, dem zu wünschen ist, dass ihm auch die Schwalben in den nächsten Jahren ihre Anerkennung zollen.

Darauf wurde mit Apfelsaft von den BUND-Pachtflächen im Streuostgebiet Kugeleck angestoßen.


Auf dem Foto von links nach rechts: Markus Dufner, Garten- und Landschaftsbau,  Geschäftsführer Thomas Maier, Städtische Baugesellschaft Oberkirch, Georg Schäffner, Umweltbeauftragter, Stadt Oberkirch

Im Zuge der Neugestaltung der Außenanlagen wurden sämtliche Schmutz- und Regenwasserleitungen erneuert und das bestehende Mischwasserkanalsystem auf ein Trennsystem umgestellt. Insgesamt wurden 750 Meter neue Leitungen verlegt. Dabei wurde das Regenwasser in den nördlich verlaufenden Vorfluter-Graben eingeleitet und somit aus ökologischer Sicht das Kanalnetz entlastet. Die kompletten Hofflächen wurden entsiegelt und mit neuem versickerungsfähigem Pflaster belegt. Somit profitieren die Mieter von einer reduzierten Niederschlagswassergebühr.

Die Zugänge zu den Gebäuden wurden während der Baumaßnahme ohne Stufen barrierefrei ausgeführt. Im Zuge der Umbaumaßnahme der Außenanlage wurden auch die beiden über 30 Jahre alten Ölheizungen in den beiden Gebäuden durch eine moderne Brennwert-Gaskesselanlagen ersetzt. Die zwei neuen miteinander kommunizierenden Gaskessel als Kaskadenlösung führen zu einer deutlichen Energie- und Co2-Einsparung. Im Bereich der Haupteingänge zu den Gebäuden wurden für die Bewohner auch neue Fahrrad- und Müllbehälterüberdachungen gebaut.

In Zusammenarbeit mit Herrn Georg Schäffner, Umweltbeauftragter der Stadt Oberkirch wurde die  Neuanlage und Bepflanzung der Grünflächen geplant, so dass eine attraktive Außenanlage mit viel Grün zwischen den beiden Gebäuden entstanden ist. Dabei wurde insbesondere auf heimische Baumpflanzungen geachtet und im rückwärtigen Bereich entlang des Grabens konnte auch eine Blumenwiese für Wildbienen und Insekten angelegt werden. Geschäftsführer Thomas Maier zeigt sich überzeugt, dass für die Bewohner der Anwesen mit 60 Wohneinheiten eine attraktive Außenanlage entstanden ist und dass sich der Einbau der neuen Heizungsanlage bei den Energiekosten bemerkbar machen wird. Er bedankte sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit.

Im Zuge der Baumaßnahme wurden auch die Feuerwehrzufahrten mit den Feuerwehraufstellflächen erneuert. Hier weist der Geschäftsführer ausdrücklich darauf hin, dass es für eine schnelle Hilfeleistung durch die Feuerwehr im Notfall  wichtig ist, dass keine Fahrzeuge durch die Bewohner innerhalb der Feuerwehrzufahrt geparkt werden. Die Arbeiten wurden durch die ortsansässigen Firmen OTL Ortenauer Tief- & Landschaftsbau und die Fa. Kimmig-Haustechnik ausgeführt. Die Planung erfolgte durch Diplom-Ingenieur Markus Flach. Nach Abrechnung aller Gewerke konnte der Kostenrahmen von rd. 500.000,- € eingehalten werden.


Neubau von vier Mehrfamilien Wohnhäusern mit jeweils neun Wohneinheiten

Vergangene Woche Donnerstag fand der offizielle Spatenstich für das nächste Bauprojekt der Städtischen Baugesellschaft statt. Knapp drei Millionen Euro investiert das stadteigene Wohnungsbauunternehmen in den Neubau von vier weiteren Mehrfamilienwohnhäusern mit jeweils neun Wohneinheiten. Bezahlbarer Wohnraum und nachhaltiger Betrieb stehen im Mittelpunkt.

Oberbürgermeister Matthias Braun als Aufsichtsratsvorsitzender der Städtischen Baugesellschaft unterstrich in seinem Grußwort den besonderen Moment: „Spatenstiche sind stets schöne Termine“, hob das Stadtoberhaupt hervor. „Denn sie sind das Zeichen dafür, dass etwas Neues entsteht.“ Im Zuge der Neuplanung der Außenanlagegestaltung an den bisherigen Gebäuden der Städtischen Baugesellschaft an der Adolf-Kolping-Straße nutzte das städtische Unternehmen die Chance, um ihren Bestand um vier weitere Mehrfamilienhäusern mit jeweils neun Wohneinheiten zu erweitern. Die Erweiterung erfolgt dabei in zwei Bauabschnitten. „Mit diesen Neubaumaßnahmen wird die städtische Baugesellschaft ihrem sozialen Auftrag gerecht, für breite Schichten der Bevölkerung attraktiven aber auch bezahlbaren Wohnraum zu schaffen“, unterstrich Thomas Maier einer der beiden Geschäftsführer der Baugesellschaft in seinem Grußwort.

Nachhaltige Planung

Die beiden Geschäftsführer der Städtischen Baugesellschaft, Stadtbaumeister Peter Bercher und Thomas Maier, freuten sich gemeinsam mit Oberbürgermeister Matthias Braun über den Beginn des für das Unternehmen wichtigen Projektes. Mit einer kalkulierten Kaltmiete von 7,10 € / Quadratmeter Wohnfläche für den Neubau liegt diese dann nach der Fertigstellung 33 Prozent unter der ortsüblichen Vergleichsmiete für Neubauten in der Großen Kreisstadt. In den vier neuen Gebäuden finden sich über fünf Stockwerke, inklusive Dachgeschoss neun Wohneinheiten mit acht drei-Zimmer-Wohnungen und einer zwei-Zimmer-Wohnung im Erdgeschoss. Alle Gebäude werden sehr energieeffizient nach dem KfW-55-Standard gebaut. Bereits bei der Planung wurde darauf geachtet, dass alle Wohnungen gegen den Süden ausgerichtet sind. Ebenfalls sind alle Wohnungen auch barrierefrei. Angeschlossen werden die neuen Mehrfamilienwohnhäuser an die Nahwärmeversorgungszentrale der Stadtwerke Oberkirch. Diese versorgt in dem Quartier bereits mehrere Liegenschaften der Baugesellschaft. Alle Wohnungen werden sowohl über die Telekom als auch über Vodafone an das Glasfasernetz angeschlossen, so dass eine moderne und umfangreiche Medienversorgung vom ersten Tag an gewährleistet ist.

Für die Müllbehälter und Kinderwagen werden, sowohl für die vier Neubauten als auch die bestehenden Gebäude neue Nebengebäude errichtet. In den Bestandsgebäuden war bislang kein Platz für Kinderwägen, weshalb diese immer in den Treppenhäusern abgestellt waren. Die Planung der Gebäude erfolgte in Eigenregie durch die städtische Baugesellschaft Oberkirch, insbesondere durch deren Bautechniker Herbert Treyer. Dabei lag das Konstruktionsprinzip zu Grunde, mittels einfacher Bauformern, Minimierung von Nebenflächen und durch die Wiederholung von identischer Grundrisse eine möglichst wirtschaftliche Lösung mit bezahlbaren Mieten zu erreichen. „Eine durchdachte Konstruktion sorgt so für ein nachhaltiges Ergebnis.“ Durch dieses Vorgehen könne die städtische Baugesellschaft ihren Auftrag gegenüber der Einwohnerschaft erfüllen. Denn bezahlbarer Wohnraum gehöre zur kommunalen Daseinsvorsorge, stellte Oberbürgermeister Matthias Braun klar.

v.l.n.r.: Denis Omerbasic, Eric Füssgen, Thomas Maier, Peter Bercher, Matthias Braun

Photo/Text: Ulrich Reich/Stadt Oberkirch


Dipl. Ing. Markus Flach (links) und Baugesellschaft-Geschäftsführer Thomas Maier schauten sich auch die Neugestaltung der Außenanlage bei den Gebäuden in der Butschbacher Straße in Oberkirch an.

Oberkirch (red/RK). Die Städtische Baugesellschaft Oberkirch hat mit der Neugestaltung der Außenanlagen an den Gebäuden Butschbacher Straße 50 bis 56 begonnen.

Ebenso wird der Einbau einer neuen Heizungsanlage vorgenommen. Im Zuge der Neugestaltung der Außenanlage werden sämtliche Schmutz- und Regenwasserleitungen erneuert und das bestehende Mischwasserkanalsystem auf ein Trennsystem umgestellt, teilt die Baugesellschaft mit. Insgesamt werden 750 Meter neue Leitungen verlegt. Dabei wird zukünftig das Regenwasser in den nördlich verlaufenden Vorfluter-Graben eingeleitet und somit aus ökologischer Sicht das Kanalnetz entlastet. Die kompletten Hofflächen werden entsiegelt und mit neuem versickerungsfähigem Pflaster belegt. Somit profitieren die Mieter von einer reduzierten Niederschlags-wassergebühr, so die Baugesellschaft. Die Hausanschlüsse für Frischwasser werden in beiden Gebäuden erneuert.

Die Zugänge zu den Gebäuden werden künftig ohne Stufen barrierefrei ausgeführt. Im Zuge der Umbaumaßnahme der Außenanlage werden auch die beiden über 30 Jahre alten Ölheizungen in den beiden Gebäuden durch moderne Brennwert-Gaskesselanlagen ersetzt. Die Heizzentrale ist dann im Gebäude Butschbacher Straße 50-52 eingebaut und die zwei neuen miteinander kommunizierenden Gaskessel als Kaskadenlösung führten zu einer deutlichen Energieeinsparung. Der Vorteil dieser Lösung besteht darin, dass über den gesamten Leistungsbereich eine optimale Anpassung an den Wärmebedarf gewährleistet werden kann. Zusätzlich führt die neue Heizungsanlage zu einer höheren Betriebssicherheit, da im Störungsfall jedes Heizgerät die Funktion des anderen übernehmen kann. Das Gebäude Butschbacher Straße 54-56 wird mit einer Fernleitung an die Heizungsanlage angebunden. Geschäftsführer Thomas Maier ist überzeugt, „dass durch die bereits durchgeführten energetischen Wärmedämmmaßnahmen am Dach und an der Gebäudefassade sowie durch den Einbau neuer Fenster in den letzten Jahren und nun mit der neuen Heizung die gesetzlichen Vorgaben vollumfänglich erfüllt werden und die Mieter von günstigeren Mietnebenkosten profitieren werden“. Aus brandschutztechnischen Gründen werden die Kellertüren in den beiden Gebäuden durch neue Brandschutztüren ersetzt. Im Bereich der Haupteingänge zu den Gebäuden werden für die Bewohner auch neue Fahrrad- und Müllbehälterüberdachungen gebaut. Abschließend werden mit der Neuanlage der Grünflächen neue Bäume gepflanzt, so dass wieder eine attraktive Außenanlage mit viel Grün zwischen den beiden Gebäuden entsteht, schreibt die Baugesellschaft. Die  Gesamtinvestition der Maßnahme durch die Städtische Baugesellschaft Oberkirch beträgt rund 520 000 Euro. Die Arbeiten werden durch die ortsansässigen Firmen OTL Ortenauer Tief- & Landschaftsbau und Kimmig- Haustechnik ausgeführt. Die Planung erfolgte durch Diplom-Ingenieur Markus Flach.


Bei der Übergabe waren Vor-Ort (v. l. n. r.) Daniel Sturm, Fa. ERNST Land-Forst-Gartentechnik, Prokurist Thomas Maier, Hausmeister Roland Birk, Hausmeister-Vorarbeiter Martin Bähr von der Städtischen Baugesellschaft.

Seit einigen Tagen freuen sich die Hausmeister der Städtischen Baugesellschaft Oberkirch über das neue Rasenmäherfahrzeug „Turbograss“ der Marke Gianni Ferrari, welcher das in die Jahre gekommene bisherige Fahrzeug ersetzt. Die einfache Wendigkeit und die ausgezeichnete Manövrierfähigheit sind das wichtigste Kennzeichen dieses Rasenmähers. Die Maschine bewegt sich flink um Bäume, Zäune und ist ideal einsetzbar für kleinere bis mittlere Rasenflächen sowie bei schmalen Wegen. Prokurist Thomas Maier freute sich mit den Hausmeistern über die Neuanschaffung und teilte mit, „dass das Fahrzeug den bisherigen Fuhrpark ideal ergänze und durch die hohe Mähgeschwindigkeit und die gegebene Wendigkeit auf zeitraubende Ausputzarbeiten verzichtet werden kann, was sicherlich zu einer Arbeitserleichterung führen wird.“ Das Fahrzeug wurde durch die Fa. ERNST Land-Forst-Gartentechnik GmbH aus Oberkirch-Stadelhofen geliefert.

 


Von der gelungenen Realisierung der Wohnbebauung der Städtischen Baugesellschaft im Baugebiet „Heimkehrerstraße“ überzeugten sich vor wenigen Tagen Oberbürgermeister Matthias Braun und Thomas Maier, Prokurist der Baugesellschaft.

Oberbürgermeister Matthias Braun informierte sich vor Ort

Der Spatenstich für die drei neuen Mehrfamilienhäuser der Städtischen Baugesellschaft erfolgte Mitte April 2018. Im Mai 2019 sind nun die ersten Mieter in die Wohnungen eingezogen. Die Städtische Baugesellschaft investierte knapp 4,4 Mio. Euro im Baugebiet „Heimkehrerstraße“. Neubau kommt dem Bedarf nach günstigem Wohnraum in Oberkirch nach.

„Durch die Fertigstellung der drei Neubauten wird die Städtische Baugesellschaft einmal mehr ihrem sozialen Auftrag gerecht“, betonte Oberbürgermeister Matthias Braun als Vorsitzender der Baugesellschaft den hohen Stellenwert des Neubaus bei einer Besichtigung vor Ort. „Die drei Wohnhäuser tragen dem Bedarf nach bezahlbaren und attraktiven Wohnraum in Oberkirch Rechnung“, unterstrich das Stadtoberhaupt.

Mieter ziehen im Mai 2019 ein

Ab dem Frühjahr 2018 entstanden entlang der Wilhelm Emanuel von Ketteler-Straße und des Dorfhaldewegs drei Mehrfamilienwohnhäuser mit je sechs Wohneinheiten. Mit rund 4,4 Mio. Euro, inklusive Grundstückskosten, ist der Neubau der Wohnhäuser eine der größten Investitionen der Städtischen Baugesellschaft in der jüngeren Vergangenheit. „Durch einfache Bauformen, Minimierung von Nebenflächen, Wiederholung identischer Grundrisse sowie dem Ausschöpfen möglicher Einsparpotentiale wird eine möglichst wirtschaftliche Gesamtlösung bei gleichzeitiger hochwertiger Bauausführung erreicht“, erklärte Thomas Maier, Prokurist der Baugesellschaft im Gespräch. Insbesondere Familien mit mehreren Kindern sind in die neuen Wohnungen eingezogen, darunter auch einige Mieter aus anderen Liegenschaften der Städtischen Baugesellschaft.

Wenige Wohnungen noch frei

Alle Wohnungen sind mit einer zentralen SAT-Anlage für das Fernsehen ausgestattet. Ebenso sind die einzelnen Wohnungen direkt an das Glaserfasernetz im Baugebiet angeschlossen. Damit ist eine zeitgemäße und umfangreiche Medienversorgung gewährleistet. Alle Wohnungen sind mit einer modernen Einbauküche ausgestattet. Die Kaltmiete beträgt bei 6,- Euro/qm Wohnfläche, damit liegt sie 33 Prozent unter der ortsüblichen Vergleichsmiete von 8,95 Euro für einen Neubau. Einige wenige Wohnungen können noch vermietet werden. Bei Interesse kann sich dazu an Heidi Hofer-Kramer von der Städtischen Baugesellschaft gewendet werden, Tel. 07802 70 348-0. 

Informationen zum Projekt:

Im Baugebiet „Heimkehrerstraße“ entstanden drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 18 Wohneinheiten und einer Gesamtwohnfläche von 1.600 qm. 

Die Baugesellschaft investiert rund 4,4 Mio. Euro in das Projekt. Eine öffentliche Förderung erhält es aus dem Förderprogramm „Wohnungsbau Baden-Württemberg“ für den sozialen Mietwohnungsbau. Die drei Neubauten entsprechen dem Standard „KfW-Effizienzhaus 70“. Alle drei Gebäude werden über das Blockheizkraftwerk der Stadtwerke Oberkirch im Waldweg versorgt. Dadurch kommt es zu einer Verringerung von Emissionen, wodurch ein wichtiger Beitrag zum Schutz des Klimas und der Umwelt geleistet wird.

 

Acht Drei-Zimmerwohnungen mit einer Wohnfläche von circa 78 bis 89 qm Wohnfläche sowie zehn Vier-Zimmerwohnungen mit knapp 91 qm Wohnfläche sind in den vergangenen Monaten entstanden. Im Haus 2 sind sechs Wohnungen durch einen Aufzug barrierefrei erschlossen. Die Wohnungsgrößen sind insbesondere für Familien mit mehreren Kindern geeignet. Eine geförderte Mietwohnung kann nur Wohnungssuchenden mit einem Wohnberechtigungsschein überlassen werden. 

Die Planungen für die drei Wohngebäude stammen vom Oberkircher Architekten Thomas Schweiker und wurden von dem Generalunternehmer Rendler Bau GmbH umgesetzt. 

Photo: Ulrich Reich/Stadt Oberkirch


Umzug der Geschäftsstelle

Unsere Geschäftsstelle ist vom 5. bis 9. November 2018 wegen Umzug geschlossen.

Ab 12. November 2018 sind wir zu den Geschäftszeiten wieder für Sie da.

Wir befinden wir uns im selben Gebäude im 2. OG.

 


Ein schöner Anlass vereinte am 28. September 2018 die Mitarbeiter der beteiligten Baufirmen, Fachbüros und Städtischen Baugesellschaft. Peter Bercher, Geschäftsführer der Baugesellschaft, konnte zum Richtfest für drei Mehrfamilienhäuser begrüßen.
Doch bevor auf die bereits geleistete gute Arbeit bei einem kleinen Umtrunk mit Vesper angestoßen wurde, sprach Robin Neumaier von der Zimmerei Hansmann noch vom Dachfirst den traditionellen Richtspruch. Im Baugebiet „Heimkehrer Straße“ entstehen zurzeit drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 18 Wohneinheiten und einer Gesamtwohnfläche von 1.600 qm. Die Fertigstellung ist für April 2019 vorgesehen. Die ersten Mieter werden Anfang Mai 2019 einziehen. Fast im Gleichklang entstehen nun die drei Gebäude.
Die Baugesellschaft investiert rund 4,4 Mio. Euro in das Projekt. Eine öffentliche Förderung erhält es aus dem Förderprogramm „Wohnungsbau Baden-Württemberg“ für den sozialen Mietwohnungsbau. Die drei Neubauten entsprechen dem Standard „KfW-Effizienzhaus 70“. Alle drei Gebäude werden über das Blockheizkraftwerk der Stadtwerke Oberkirch im Waldweg versorgt. Dadurch kommt es zu einer Verringerung von Emissionen, wodurch ein wichtiger Beitrag zum Schutz des Klimas und der Umwelt geleistet wird.
Es entstehen bis April 2019 acht Drei-Zimmerwohnungen mit einer Wohnfläche von circa 78 bis 89 qm Wohnfläche sowie zehn Vier-Zimmerwohnungen mit knapp 91 qm Wohnfläche. Im Haus 2 sind sechs Wohnungen durch einen Aufzug barrierefrei erschlossen. Die Wohnungsgrößen sind insbesondere für Familien mit mehreren Kindern geeignet. Die Kaltmiete wird bei 6,- Euro pro Quadratmeter Wohnfläche liegen und damit 1/3 günstiger sein als die ortsübliche Vergleichsmiete für einen Neubau in Oberkirch.
Interessenten an der Anmietung einer Neubauwohnung können sich gerne für weitere Informationen an die Geschäftsstelle der Städtischen Baugesellschaft wenden. Quelle U. Reich



Spatenstich für drei Mehrfamilienhäuser in der Heimkehrerstraße in Oberkirch: von links Mario Fantoli (Statik), Markus Schenk (Architekt), Markus Huber (Geschäftsführer Rendler-Bau), Lothar Bächle (Sparkasse Offenburg-Ortenau), Peter Bercher (Geschäftsführer Städtische Baugesellschaft), Oberbürgermeister Matthias Braun, Thomas Schweiker (Architekt), Frank Lendowski (Gesellschafter Firma Koehler), Thomas Maier (Prokurist Städtische Baugesellschaft).

Es ist eine der größten Investitionen der Städtischen Baugesellschaft in den letzten 20 Jahren: Mit dem Bau von drei Mehrfamilienhäusern in der Heimkehrerstraße in Oberkirch soll bezahlbarer Wohnraum entstehen. Die 18 Wohnungen können in einem Jahr bezogen werden.

Der Bedarf nach kostengünstigem Wohnraum ist groß – auch in Oberkirch. Diesem Umstand will die Stadt mit dem Bau von drei Mehrfamilienhäusern Rechnung tragen, die jetzt in der Heimkehrerstraße entstehen. »Die Preise für Bauleistungen steigen so stark wie lange nicht mehr –  gerade beim Neubau von Wohngebäuden«, sagte Oberbürgermeister Matthias Braun beim Spatenstich am 18. April 2018. Das habe auch Auswirkungen auf die Miethöhe. »Auch bei uns in  Oberkirch sind die Mieten in den vergangenen Jahren stark gestiegen«, betonte Braun. Die Stadt habe sich Gedanken gemacht, »wie wir kostengünstiger bauen können und wir haben hier eine Vorgehensweise gefunden, die auch für weitere Projekte für die Schaffung von kostengünstigem Wohnraum Pate stehen kann«. Einfache Bauformen, Minimierung von Nebenflächen, Wiederholungen identischer Wohnungsgrundrissen, Einfachkonstruktionen sowie das Ausschöpfen  möglicher Einsparpotenziale durch Vorfertigung – damit sei es gelungen, eine möglichst  wirtschaftliche Gesamtlösung zu erzielen. Die Städtische Baugesellschaft darf sich als Bauherr über  eine Landesförderung des Projekts freuen: 80 Prozent der Kosten – sie liegen bei insgesamt 4,4 Millionen Euro – werden als zinsloses Darlehen mit einer Laufzeit von 30 Jahren zur Verfügung  gestellt. Im Gegenzug besteht eine Mietpreis und  Belegungsbindung durch Wohnberechtigungsbescheinigungen. Dass dieser Anreiz für private Investoren nicht ausreiche, war dem OB durchaus bewusst. Dennoch: »Durch kostengünstiges Bauen und zum anderen durch die  öffentliche Förderung können wir die Wohnungen, die wir hier bauen, mit einer Kaltmiete von 6 Euro pro Quadratmeter-Wohnfläche anbieten und liegen damit 33 Prozent unter der ortsüblichen  Vergleichsmiete für Neubau.« Alle drei Gebäude sind zudem an das Blockheizkraftwerk der Stadtwerke angeschlossen. Die 18 Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen haben von 78 bis 91 Quadratmetern. Sie sollen in einem Jahr bezogen werden können. »Am 1. Mai 2019 können die ersten Mieter einziehen«, versprach auch Markus Huber, Geschäftsführer  der Rendler Bau GmbH, der der Städtischen Baugenossenschaft attestierte, den Auftrag noch rechtzeitig vergeben zu haben. Denn seither seien die Baupreise weiter stark gestiegen.  Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen ist eine Aufgabe, die uns weiter beschäftigen wird«, unterstrich deshalb Architekt Thomas Schweiker. Kostengünstige Wohnungen fehlten am Markt in großem Umfang: »Das wird auch in Zukunft alles andere als eine einfache Herausforderung für alle Beteiligten.« Bild und Text: Rüdiger Keller